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Annweiler - Betonrüttelsäulen und Bohrpfähle




Vielseitigkeit war gefragt ...

... denn neben der auszuführenden Spritzbetonsicherung und Bodenvernagelung (siehe Referenz: Annweiler, Hangsicherung) waren umfangreiche Pfahlbohrarbeiten erforderlich und es musste eine Wasserhaltung durchgeführt werden.

Der überwiegende Teil der herzustellenden Gründungspfähle wurde als Betonrüttelsäule eingebracht.

Die Betonrüttelsäulen, welche die Flächenlast des späteren Gebäudes aufzunehmen haben, wurden im Durchmesser von d = 500 mm hergestellt. Den unbewehrten Betonrüttelsäulen wurden Lasten von bis zu 885 kN zugeordnet.

Insgesamt wurden 467 Betonrüttelsäulen mit einer Gesamtlänge von fast 2.700 m hergestellt. Weitere ca. 320 m wurden als Schraubbohrpfähle D = 500 mm ausgeführt.




Auszug aus dem Gründungsplan Pfahlbohrgeräte im Einsatz Bewehrungskörbe der Bohrpfähle
Bild links: Bohrarbeiten am temporär geböschten Hang Bild rechts: Herstellung von Betonrüttelsäulen



Ortbetonpfähle ...

... wurden zur Abtragung hoher Einzellasten von Stützen vorgesehen. Den in den Durch-messern 620 mm und 900 mm hergestellten Bohrpfählen wurden dabei Lasten von bis zu 900 kN bzw. ca. 3.500 kN (Druck) und 300 kN (Zug) zugeordnet.

Insgesamt wurden 36 Stück 620-er Pfähle in Einzellängen von ca. 9,30 m zuzüglich einer ca. 1,50 m mächtigen Leerbohrung hergestellt. Die durchschnittliche Einbindung in den Fels betrug ca. 2,50 m.

Es wurden insgesamt 72 Stück 900-er Bohrpfähle gebohrt. Die Pfahllänge betrug hier ca. 7,50 m incl. ca. 3,70 m Felseinbindung. Die Leerbohrtiefe betrug ca. 3,10 m.




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